{"id":95,"date":"2013-04-15T02:05:50","date_gmt":"2013-04-15T00:05:50","guid":{"rendered":"https:\/\/www.speckmarschall.de\/wpr\/wordpress\/?page_id=95"},"modified":"2021-05-11T21:01:39","modified_gmt":"2021-05-11T19:01:39","slug":"konken","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.feuerwehr-konken.de\/?page_id=95","title":{"rendered":"Konken"},"content":{"rendered":"<p><strong>Vergangenheit und Gegenwart<em><a href=\"\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/konkenalt.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright\" alt=\"Konken\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2013\/04\/konkenalt.jpg\" width=\"349\" height=\"216\"><\/a><\/em><\/strong><br \/>\nKonken liegt in einer flachen Talsenke s\u00fcdwestlich der Kreisstadt Kusel. Die erste namentliche Erw\u00e4hnung geht auf das Jahr 1124 zur\u00fcck. Damals hie\u00df es &#8222;chonchis&#8220;. Der Name \u00e4nderte sich im Laufe der Zeit immer wieder, wie z.B. &#8222;Concha, Conka, Concen, Kuncken&#8220; bis zu seinem heutigen Namen. Heimatforscher leiten den Namen von dem lateinischen Wort &#8222;conca&#8220;, d.h. Muschel, Bucht ab. Konken liegt tats\u00e4chlich in einer muschelartigen Talsenke. Die Muschel kommt auch im Wappen des Ortes vor. Dass die Gemarkung schon zur Zeit der R\u00f6mer besiedelt war, zeigen Funde von mehreren Gutsh\u00f6fen.<\/p>\n<p>Die Entstehung des Dorfes l\u00e4sst sich urkundlich nicht genau ansetzen. Vermutlich hat sich um eine Kapelle allm\u00e4hlich ein Dorf entwickelt. Im 13. Jahrhundert erhielt die Schwester des Grafen Gerlach von Veldenz den Ort Konken als &#8222;Morgengabe&#8220;. Durch Verheiratung der letzten Veldenzer Erbtochter mit einem Pfalzgrafen kam die Grafschaft von Veldenz zum Herzogtum Zweibr\u00fccken.<\/p>\n<p>Vor und nach der Reformation war Konken ein kirchlicher Mittelpunkt. Im Jahre 1538 geh\u00f6rten zur Pfarrei Konken die D\u00f6rfer Albessen, Selchenbach, Herchweiler, Krottelbach, Ohmbach, Langenbach und Herschweiler-Pettersheim.<\/p>\n<p>Um so furchtbarer traf der 30-j\u00e4hrige Krieg unsere Gegend. Aufs grausamste w\u00fcteten die Kroaten. Die meisten Einwohner fl\u00fcchteten. Schlie\u00dflich wurde Konken mit seiner Kirche niedergebrannt. Nach Ende des Krieges kehrten die Fl\u00fcchtlinge teilweise wieder zur\u00fcck. Im Jahre 1675 hatte Konken wieder neun Familien mit ca. 36 Einwohnern. Danach stieg die Bev\u00f6lkerungszahl stetig an. Heute hat Konken rund 900 Einwohner.<\/p>\n<p>Seit dem Mittelalter war Konken ein Marktort. Aus der ganzen Gegend kamen die H\u00e4ndler und Bauern zum &#8222;Martinimarkt&#8220;. Sp\u00e4ter kam noch der &#8222;Sommermarkt&#8220; dazu. Sie konnten schon Mitte des 18. Jahrhunderts auf einer der wenigen befestigten Stra\u00dfen des Landkreises fahren.<\/p>\n<p style=\"text-align: left;\">Von 1796 bis 1814 geriet unsere Heimat durch Napoleon I. unter franz\u00f6sisch Verwaltung und schlie\u00dflich 1816 mit dem Regierungssitz Pfalz zu Bayern. Mit der fortschreitenden Industriealisierung im 19. und 20. Jahrhundert vollzog sich ein Wandel in den Lebensverh\u00e4ltnissen. In Konken wurde 1909 eine Wasserleitung f\u00fcr den ganzen Ort gebaut. Auf das elektrische Licht musste man bis 1922 warten.<\/p>\n<p style=\"text-align: right;\"><em>Rudi H\u00e4\u00dfel<\/em><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vergangenheit und Gegenwart Konken liegt in einer flachen Talsenke s\u00fcdwestlich der Kreisstadt Kusel. Die erste namentliche Erw\u00e4hnung geht auf das Jahr 1124 zur\u00fcck. Damals hie\u00df es &#8222;chonchis&#8220;. Der Name \u00e4nderte sich im Laufe der Zeit immer wieder, wie z.B. &#8222;Concha, Conka, Concen, Kuncken&#8220; bis zu seinem heutigen Namen. Heimatforscher leiten den Namen von dem lateinischen &hellip; <a href=\"https:\/\/www.feuerwehr-konken.de\/?page_id=95\" class=\"more-link\"><span class=\"screen-reader-text\">Konken<\/span> weiterlesen <span class=\"meta-nav\">&rarr;<\/span><\/a><\/p>\n","protected":false},"author":2,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":6,"comment_status":"closed","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-95","page","type-page","status-publish","hentry"],"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.feuerwehr-konken.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/95","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.feuerwehr-konken.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.feuerwehr-konken.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/types\/page"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.feuerwehr-konken.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.feuerwehr-konken.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fcomments&post=95"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.feuerwehr-konken.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/95\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":669,"href":"https:\/\/www.feuerwehr-konken.de\/index.php?rest_route=\/wp\/v2\/pages\/95\/revisions\/669"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.feuerwehr-konken.de\/index.php?rest_route=%2Fwp%2Fv2%2Fmedia&parent=95"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}